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Konservative Parteien in Deutschland 1912 bis 1933. Demokratisierung und Partizipation in geschlechterhistorischer Perspektive

Wie die gedachten Ordnungen der »deutschen Frau« und der »deutschen Volksgemeinschaft« zunächst entworfen und dann in (parlamentarische) Politik umgesetzt worden sind, behandelt das vorliegende Buch. Zwischen 1918 und 1928 entstand vor allem in der Deutschnationalen Volkspartei eine aktive konservative Frauenpolitik, die einen deutlichen Bruch mit dem politischen System der Vorkriegsjahre markierte. Im Krisenprozess des deutschen Parteiensystems am Ende der Weimarer Republik zeigte sich dann aber ein spezifisches Merkmal der politischen Kultur in Deutschland, das strukturell für das gesamte Parteienspektrum galt, bei den Konservativen aber besonders deutlich zu Tage trat: Die Remaskulinisierung des politischen Raumes.

Die Untersuchung verbindet frauen- und geschlechterhistorische Perspektiven auf die Parteien­ge­schichte mit Ansätzen einer Kulturgeschichte des Politischen.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 155
Erscheinungsjahr
Seiten
302
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
49,00 €
ISBN
978-3-7700-5295-0
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Albert Südekum (1871–1944). Ein deutscher Sozialdemokrat zwischen Kaiserreich und Diktatur. Eine politische Biographie

Albert Südekum war einer der prominentesten, aber auch umstrittensten Politiker der SPD zwischen 1900 und 1920. Der Sohn eines Gastwirts gehörte zu jener Gruppe sozialdemokratischer Reformer, die den bürgerlichen Staat akzeptierten und die als pragmatische Politiker den Schulterschluss zwischen Arbeiterbewegung und liberalem Bürgertum bewerkstelligen wollten. Im Ersten Weltkrieg stellte sich Südekum kompromisslos in den »Dienst des Vaterlandes«, reiste als »Agent« des Auswärtigen Amtes in die neutralen Staaten Europas und war – neben Matthias Erzberger – einer der Wegbereiter der interfraktionellen Verständigung von 1917. Für die radikale Linke galt er nachgerade als Inkarnation des »Sozialchauvinismus«, und der Begriff der »Südekumerei« wurde zum Synonym sozialdemokratischer Kriegspolitik.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 154
Erscheinungsjahr
Seiten
358
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
49,80 €
ISBN
978-3-7700-5293-6
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Badischer Parlamentarismus 1819 bis 1870. Ein deutsches Parlament zwischen Reform und Revolution

Franz Schnabel bezeichnete die badische Zweite Kammer als die »eigentliche Schule des vormärzlichen Liberalismus« und versuchte damit, das enorme Interesse zu erklären, das der badische Parlamentarismus des 19. Jahrhunderts schon bei den Zeitgenossen fand. Dieses Interesse hat zwar bis heute angehalten, eine Gesamtdarstellung der inneren und äußeren Entwicklung der parlamentarischen Institutionen fehlte jedoch bislang. Der Band schließt diese Lücke. Er untersucht die parlamentarischen Entscheidungsprozesse der badischen Kammern und zeigt die Entstehung von Fraktionen und Parteien im Großherzogtum Baden. Damit werden erstmals die parlamentarische Entwicklung und der Wandel des Regierungssystems von den Anfängen bis zur Reichsgründung im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte eingehend analysiert.

Von
Reihe
Handbuch der Geschichte des deutschen Parlamentarismus
Erscheinungsjahr
Seiten
934
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
98,00 €
ISBN
978-3-7700-5297-4
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