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Michael Horlacher. Ein Agrarfunktionär in der Weimarer Republik

Michael Horlacher (1888–1957) war einer der tonangebenden Landwirtschaftspolitiker der Weimarer Republik. Als Agrarexperte der Bayerischen Volkspartei war er von 1920 bis 1925 Mitglied des Bayerischen Landtags, von 1924 bis 1933 hatte er ein Mandat im Deutschen Reichstag. Zudem führte er von 1920 bis 1933 als Direktor der Bayerischen Landesbauernkammer die Geschäfte dieser mit hoheitlichen Aufgaben ausgestatteten Organisation.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 159
Erscheinungsjahr
Seiten
592
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
68,00 €
ISBN
978-3-7700-5306-3
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Zwischen »schärfster Opposition« und dem »Willen zur Macht«. Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) in der Weimarer Republik 1918–1928

Die Darstellung der Geschichte der Deutschnationalen Volkspartei auf Reichsebene von ihrer Gründung im Jahre 1918 bis zur Übernahme des Parteivorsitzes durch Alfred Hugenberg im Herbst 1928 betrachtet die Politik der Partei sowohl in der Opposition als auch in der Regierungsverantwortung. Es entsteht ein differenziertes Bild der DNVP, die komplexer gestaltet war und flexibler agierte, als es in der Forschung allgemein wahrgenommen wird.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 158
Erscheinungsjahr
Seiten
491
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
62,00 €
ISBN
978-3-7700-5305-6
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Heimat-Politiker? Selbstverständnis und politisches Handeln von Vertriebenen als Abgeordnete im Deutschen Bundestag 1949 bis 1974

Das Buch behandelt die politische Integration der Vertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland. Vertriebene bildeten keine homogene soziale Gruppe, die in eine bereits gefestigte gesellschaftliche Ordnung integriert worden wäre. Vielmehr waren die Vertriebenen durch ihr politisches und gesellschaftliches Engagement in Verbänden, Parteien und Parlamenten an der Entstehung der Gesellschaft und des politischen Systems der Bundesrepublik aktiv beteiligt.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 157
Erscheinungsjahr
Seiten
480
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
58,80 €
ISBN
978-3-7700-5300-1
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Konservative Parteien in Deutschland 1912 bis 1933. Demokratisierung und Partizipation in geschlechterhistorischer Perspektive

Wie die gedachten Ordnungen der »deutschen Frau« und der »deutschen Volksgemeinschaft« zunächst entworfen und dann in (parlamentarische) Politik umgesetzt worden sind, behandelt das vorliegende Buch. Zwischen 1918 und 1928 entstand vor allem in der Deutschnationalen Volkspartei eine aktive konservative Frauenpolitik, die einen deutlichen Bruch mit dem politischen System der Vorkriegsjahre markierte. Im Krisenprozess des deutschen Parteiensystems am Ende der Weimarer Republik zeigte sich dann aber ein spezifisches Merkmal der politischen Kultur in Deutschland, das strukturell für das gesamte Parteienspektrum galt, bei den Konservativen aber besonders deutlich zu Tage trat: Die Remaskulinisierung des politischen Raumes.

Die Untersuchung verbindet frauen- und geschlechterhistorische Perspektiven auf die Parteien­ge­schichte mit Ansätzen einer Kulturgeschichte des Politischen.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 155
Erscheinungsjahr
Seiten
302
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
49,00 €
ISBN
978-3-7700-5295-0
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Albert Südekum (1871–1944). Ein deutscher Sozialdemokrat zwischen Kaiserreich und Diktatur. Eine politische Biographie

Albert Südekum war einer der prominentesten, aber auch umstrittensten Politiker der SPD zwischen 1900 und 1920. Der Sohn eines Gastwirts gehörte zu jener Gruppe sozialdemokratischer Reformer, die den bürgerlichen Staat akzeptierten und die als pragmatische Politiker den Schulterschluss zwischen Arbeiterbewegung und liberalem Bürgertum bewerkstelligen wollten. Im Ersten Weltkrieg stellte sich Südekum kompromisslos in den »Dienst des Vaterlandes«, reiste als »Agent« des Auswärtigen Amtes in die neutralen Staaten Europas und war – neben Matthias Erzberger – einer der Wegbereiter der interfraktionellen Verständigung von 1917. Für die radikale Linke galt er nachgerade als Inkarnation des »Sozialchauvinismus«, und der Begriff der »Südekumerei« wurde zum Synonym sozialdemokratischer Kriegspolitik.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 154
Erscheinungsjahr
Seiten
358
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
49,80 €
ISBN
978-3-7700-5293-6
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