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Für den christlichen und sozialen Volksstaat. Die Badische Zentrumspartei in der Weimarer Republik

Anders als im Reich wurde die Politik des Freistaates Baden in der Weimarer Republik durchgängig von der sogenannten »Weimarer Koalition« bestimmt. Die Studie zeigt, aus welchen Motiven sich die Badische Zentrumspartei für die Zusammenarbeit mit Sozialdemokraten und Liberalen entschied und sich so zu einer Säule des republikanisch-demokratischen Verfassungsstaates entwickelte.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 163
Erscheinungsjahr
Seiten
472
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
62,00 €
ISBN
978-3-7700-5316-2
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Der Auswärtige Ausschuss des Deutschen Bundestages. Sitzungsprotokolle 1976-1980

Die Wechselbeziehung von Entspannung und Sicherheit blieb auch zwischen 1976 und 1980 ein zentraler Gegenstand der Debatten des Auswärtigen Ausschusses. Die Bestrebungen, das Verhältnis zu den Staaten des Ostblocks weiter aufzulockern und zugleich abrüstungspolitische Maßnahmen umzusetzen, gerieten angesichts der Bedrohung durch sowjetische atomare Mittelstreckenraketen zunehmend in die Kritik. Der NATO-Doppelbeschluss vom Dezember 1979, der im Ausschuss parteiübergreifend auf Zustimmung traf, war ein klares Stoppsignal der westlichen Allianz an die UdSSR. Nur wenige Wochen später löste die sowjetische Invasion in Afghanistan erneute Kontroversen darüber aus, wie Entspannung und Sicherheit in Einklang zu bringen seien.

Von
Reihe
Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Vierte Reihe, Band 13/VIII
Erscheinungsjahr
Seiten
CLVII, 1773
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
208,00 €
ISBN
978-3-7700-5318-6
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Der Vorläufige Reichswirtschaftsrat 1920 bis 1933/34. Zusammensetzung – Dokumentation – Biographien. Unter Einschluß des Wirtschaftsbeirats des Reichspräsidenten 1931 und des Generalrats der Wirtschaft 1933

Der Vorläufige Reichswirtschaftsrat nimmt selbst in der an Besonderheiten gewiss nicht armen Geschichte des deutschen Parlamentarismus eine nahezu singuläre Stellung ein. Auch wenn die zu seiner Entstehung führenden Hintergründe im Rätewesen der deutschen Revolution 1918/19 zu suchen sind und er im weiteren Zusammenhang mit dem (Räte-) Artikel 165 der Weimarer Reichsverfassung die Spitze einer regional und sektoral strukturierten Räteorganisation mit Arbeiter- und Wirtschaftsräten bilden sollte, entfaltete er doch rasch eine starke Eigendynamik.

Von
Reihe
Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 17
Erscheinungsjahr
Seiten
541
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
98,00 €
ISBN
978-3-7700-5303-2
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Parlamentarische Kulturen in Europa. Das Parlament als Kommunikationsraum

Die Geschichte des Parlamentarismus in Europa lässt sich allein mit Blick auf die einzelnen Nationalstaaten nicht angemessen erfassen. Von Beginn an ist die Entwicklung nationaler Parlamente ein Prozess des Austauschs und der wechselseitigen Beobachtung, der an den Grenzen der Nationalstaaten nicht Halt macht – als Beispiele seien genannt die intensive politische Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution, die Ausstrahlungskraft des Westminster-Parlaments oder das Modell der belgischen Verfassung von 1830. Für die Erforschung beider Aspekte – Vergleich und Transfer – fehlte allerdings bislang das empirische Fundament, insbesondere im Hinblick auf die Länder Mittel- und Osteuropas. Die neue Publikationsreihe »Parlamente in Europa« bezieht deshalb auch die Parlamentsgeschichte der Habsburgermonarchie und ihrer Nachfolgestaaten sowie die neu entstandenen Parlamente seit 1989/90 mit ein.

Von
Reihe
Parlamente in Europa 1, Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 162
Erscheinungsjahr
Seiten
456
Format
Klappenbroschur
Preis
49,80 €
ISBN
978-3-7700-5314-8
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Das Sozialistengesetz in Bayern 1878-1890

Für die deutsche Arbeiterbewegung stellte das »Reichsgesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie« von 1878 den größten Einschnitt in ihrer noch jungen Geschichte dar. Im gesamten Deutschen Reich war es nun möglich, mit Hilfe dieses »Sozialistengesetzes« gegen die politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterbewegung vorzugehen, ihre Presse zu verbieten und ihre Anhänger mit Prozessen zu überziehen. Aber nicht nur Sozialdemokratie und Gewerkschaften wurden zum Ziel der Maßnahmen: auch unpolitische Geselligkeits- und Bildungsvereine, Hilfskassen, letztendlich das gesamte Arbeitervereinswesen, konnten ins Visier staatlicher Organe geraten.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 161
Erscheinungsjahr
Seiten
327
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
52,00 €
ISBN
987-3-7700-5313-1
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