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Das ideale Parlament. Erich Salomon als Fotograf in Berlin und Den Haag 1928–1940

Im Forschungsschwerpunkt »Parlament und Öffentlichkeit« ist eine Neuerscheinung zu vermelden. Das Buch handelt von dem Berliner Fotojournalisten Erich Salomon und den Bildern, die er von 1928 bis 1931 im Berliner Reichstag und seit 1936 – im Exil – in beiden Kammern des niederländischen Parlaments aufgenommen hat. Salomon spielte in der Geschichte der visuellen Inszenierung des Parlamentarismus in beiden Ländern eine herausgehobene Rolle. In Deutschland galt er als ästhetischer Erneuerer der Parlamentsfotografie, der die Abgeordneten in bislang unbekannter Weise ins Bild setzte. In den Niederlanden wurde er ihr Begründer, weil er als erster Fotograf die Erlaubnis erhielt, während der laufenden Plenardebatten Aufnahmen anzufertigen. In den hier versammelten Aufsätzen geht es darum, den politischen Sinngehalt der Fotografien Salomons zu ermitteln. Dazu werden sie im Kontext der politischen, medialen und kulturellen Gegebenheiten der »Zwischenkriegszeit« untersucht. Im Zentrum der Analyse stehen deshalb seine in der zeitgenössischen Presse veröffentlichten Fotografien.

Von
Reihe
Parlament und Öffentlichkeit 5, Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 167
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
368
Format
Klappenbroschur
Preis
69,90 €
ISBN
978-3-7700-5324-7
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Christine Teusch. Eine politische Biografie

Christine Teuschs (1888-1968) Biografie spiegelt die tiefen Zäsuren der neuesten deutschen Geschichte wider. Im Kaiserreich geboren, zählte sie zur ersten Generation von Parlamentarierinnen, die 1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurden. Als erste Ministerin in Deutschland ging Christine Teusch in die Geschichte ein. Bis heute steht ihr Name für den Neuaufbau des Bildungssystems und ihren Einsatz für ein konfessionell geprägtes Schulsystem in Nordrhein-Westfalen.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 166
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
307
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
59,00 €
ISBN
978-3-7700-5323-0
Buchbestellung über den Droste Verlag
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Der Weimarer Landtag 1817–1848. Kleinstaatlicher Parlamentarismus zwischen Tradition und Wandel

In Sachsen-Weimar-Eisenach trat am 2. Februar 1817 zum ersten Mal in Deutschland eine direkt gewählte Volksvertretung zusammen. Während die liberale Öffentlichkeit der Arbeit des Landtags große Aufmerksamkeit schenkte, fand der Weimarer Parlamentarismus in der Forschung bislang kaum Beachtung. Henning Kästners Fallstudie zeigt, wie das Großherzogtum Weimar zu einem Laboratorium des deutschen Parlamentarismus wurde. Das Parlament war Raum und Medium symbolischer Deutungskämpfe um die Machtverteilung zwischen Monarch und Volksvertretung – visualisiert etwa in der Sitzordnung des Landtags oder der Ausgestaltung der Eröffnungszeremonie.

Von
Reihe
Handbuch der Geschichte des deutschen Parlamentarismus
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
420
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
68,00 €
ISBN
978-3-7700-5320-9
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Lebenswelten von Abgeordneten in Europa 1860–1990

Der dritte, von Adéla Gjuričová, Andreas Schulz, Luboš Velek und Andreas Wirsching herausgegebene Band der Veröffentlichungsreihe »Parlamente in Europa« thematisiert historische Wahrnehmungen und Erfahrungen parlamentarischer Akteure in Europa. Für jeden Abgeordneten war, so die konzeptionelle Prämisse, das subjektive Erleben identisch mit der »Wirklichkeit« des Parlamentarismus selbst. Individuelle Erwartungen und Fremdeinschätzungen präformierten besonders bei Parlamentsneulingen die Einstellungen zur parlamentarischen Praxis und nahmen künftiges Erleben und Handeln vorweg.

Von
Reihe
Parlamente in Europa 3, Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 165
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch, Englisch
Seiten
343
Format
Klappenbroschur
Preis
49,80 €
ISBN
978-3-7700-5321-6
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Der Hamburger Arbeiter- und Soldatenrat 1918/1919

Nahezu lückenlos dokumentieren die Protokolle die politische Arbeit eines regionalen Rätegremiums während der entscheidenden Revolutionsmonate von November 1918 bis März 1919. Ihrem historischen Gegenstand sind sie erfreulich nahe. Sie lassen nicht nur die großen Linien der Politik des Arbeiter- und Soldatenrats erkennen, sondern auch die vielfältigen Schwankungen und Irritationen, die der Fortgang des revolutionären Geschehens bei seinen Mitgliedern auslöste. Der herausgehobene Stellenwert der Quelle erwächst darüber hinaus aus der besonderen Situation der Hansestadt, in der im Gegensatz zu den meisten Ländern des Deutschen Reichs keine aus der Revolution hervorgegangene Regierung, sondern ein im konstitutionellen Verfassungssystem des Kaiserreichs gründender und ohne Beteiligung der SPD gebildeter Senat den Arbeiter- und Soldatenräten gegenüberstand.

Von
Reihe
Quellen zur Geschichte der Rätebewegung in Deutschland 1918/19 IV
Erscheinungsjahr
Seiten
1100
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
160,00 €
ISBN
3-7700-5319-3
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