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Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1972–1976

Für die CDU/CSU-Fraktion standen die Jahre zwischen 1972 und 1976 im Zeichen von internen Konflikten und personellem Neuanfang. Nach dem gescheiterten Misstrauensvotum und der verlorenen Bundestagswahl mussten sich die Abgeordneten weiterhin in der ungeliebten Rolle der Opposition behaupten. Erstmals nicht mehr stärkste Fraktion im Bundestag, rangen CDU und CSU intensiv um ihren inhaltlichen und strategischen Kurs in Auseinandersetzung mit der sozial-liberalen Koalition. Sogar der Zusammenschluss der beiden Schwesterparteien schien nicht mehr selbstverständlich.

Von
Reihe
Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 11/VII
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
1090
Format
Hardcover mit Schutzumschlag
Preis
160 €
ISBN
978-3-7700-5353-7
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Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1972–1976

Nach der vorgezogenen Bundestagswahl von 1972 stellten die Sozialdemokraten erstmals die stärkste Fraktion im Bundestag, die sozial-liberale Koalition verfügte über eine breite parlamentarische Mehrheit. Die Fraktion konnte sich auf ihrem Wahlerfolg jedoch nicht lange ausruhen, denn die wachsende Führungsschwäche des Kanzlers führte zu politischer Stagnation und einer schwelenden Regierungskrise. Nach der Enttarnung eines DDR-Spions im Kanzleramt und dem Rücktritt Willy Brandts häuften sich die internen Differenzen um den politischen Kurs der Fraktion. Die zweite Hälfte der Wahlperiode unter Bundeskanzler Helmut Schmidt stand dann ganz im Zeichen der Bewältigung der wirtschaftlichen Krise nach dem Ölpreisschock. Alle Kräfte konzentrierten sich nun darauf, in Auseinandersetzung mit einer erstarkenden Opposition und einem selbstbewusst auftretenden liberalen Koalitionspartner sozialdemokratische Reformprojekte wie das  Mitbestimmungsgesetz oder das Hochschulrahmenrecht erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Von
Reihe
Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 8/VI
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
1108
Format
Hardcover mit Schutzumschlag
Preis
160 €
ISBN
978-3-7700-5350-6
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Hermann Wagener (1815–1889). Eine politische Biographie

Hermann Wagener (1815–1889) war einer der schillerndsten und umstrittensten Politiker seiner Generation. Ob als Redakteur, Parlamentarier, Publizist oder Staatsbeamter – stets provozierte er sein Umfeld durch sein prinzipienfestes Eintreten für die »christlich-germanische« Staatslehre. Als preußischer Patriot und überzeugter Monarchist vertrat er sozialpolitische Ideen und Reformkonzepte, die seiner Zeit weit voraus waren. Ungünstige politische Umstände, aber auch persönliche Verfehlungen und politische Fehleinschätzungen standen der Verwirklichung seiner Vision eines »sozialen Königtums« letztlich im Wege.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 181
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
684
Format
Klappenbroschur
Preis
68,00 €
ISBN
978-3-7700-5348-3
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Stiefkinder des Wirtschaftswunders? Die deutschen Ostvertriebenen und die Politik des Lastenausgleichs (1952 bis 1975)

Standen die Millionen Heimatvertriebenen in der Bundesrepublik im Schatten des »Wirtschaftswunders«? Das Gesetz über den Lastenausgleich – größtes sozialpolitisches Projekt des jungen Staates – hatte ihnen 1952 Entschädigung und Integrationshilfen im Rahmen der »volkswirtschaftlichen Möglichkeiten« versprochen und gleichzeitig die Vermögensbesitzer zu Abgaben verpflichtet. Einer breiten Schicht von Leistungsempfängern kam der Lastenausgleich sehr zugute, doch die Entschädigung für verlorenes Grund- und Betriebsvermögen fiel relativ bescheiden aus – auch weil die Ausgleichsmittel weit hinter dem ökonomischen Wachstum zurückblieben.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 182
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
672
Format
Klappenbroschur
Preis
68,00 €
ISBN
978-3-7700-5349-0
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Neuauflage: Treibhaus Bonn. Die politische Kulturgeschichte eines Romans

Bonn aus der Sicht eines todtraurigen Abgeordneten: Das Treibhaus von Wolfgang Koeppen ist einer der wichtigsten politischen Romane der deutschsprachigen Literatur. 1953 erschienen, handelt er vom Wiederaufbau, dem Kalten Krieg und der Einsamkeit eines Parlamentariers in der Opposition. Das Treibhaus ist eine düstere Satire auf den nach 1945 utopisch anmutenden Auftrag, von neuem mit der Demokratie zu beginnen.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 178 (Parlament und Öffentlichkeit, Band 8)
Erscheinungsjahr
Sprache
Deutsch
Seiten
620
Format
klebegebundene Broschur
Preis
39,80 €
ISBN
978-3-7700-5347-6
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