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Die Demokratie der Wähler. Stadtgesellschaft und politische Kommunikation in Italien und der Bundesrepublik 1944–1979

Wie fanden Deutsche und Italiener nach 1945 einen Draht zur repräsentativen Demokratie? Das Buch geht dieser Frage erstmals in einer historischen Perspektive nach, die Wählerinnen und Wähler in ihren Deutungen und Wahrnehmungen einfängt. Dazu zoomt es in die städtischen Alltagswelten der Bundesrepublik und Italiens hinein, wo Politik beobachtet, präsentiert und debattiert wurde. Vor allem im Wahlkampf trafen hier Wähler und Parteien aufeinander und verhandelten die Frage, was gute politische Repräsentation ausmachte. Durch die Linse direkter politischer Kommunikation untersucht das Buch die Beziehungen zwischen dem demokratischen Souverän und seinen Vertretern. Es erzählt von den Erwartungen an die Volksvertreter, vom Blick der parlamentarischen Eliten auf das Wahlvolk und vom Grad der Nähe, die sich zwischen ihnen aufbauen, die aber auch wieder abnehmen konnte.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 179 (Parlament und Öffentlichkeit, Bd. 9)
Erscheinungsjahr
Seiten
616
Format
Klappenbroschur
Preis
68 €
ISBN
978-3-7700-5344-5
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Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1972–1983

Die siebziger und frühen achtziger Jahre spielen in der Geschichte der CSU eine herausgehobene Rolle. Mit Ergebnissen von teilweise über 60 Prozent bei Landtags- und Bundestagswahlen entwickelte sich die CSU im Freistaat zu einer geradezu hegemonialen politischen Kraft. Ihre starke Verankerung in Bayern stärkte auch das politische Gewicht der CSU in der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag und unterstrich ihren nationalen Gestaltungsanspruch. Gleichzeitig wurden aber nach dem Verlust der Regierungsmacht in Bonn die Konfliktlinien zwischen den beiden Unionsparteien deutlicher sichtbar. Durch die außergewöhnlichen Wahlerfolge in Bayern beflügelt, verstand sich die CSU-Landesgruppe als »Speerspitze der Opposition«, der sich die weniger erfolgreichen Landesverbände der CDU politisch unterzuordnen hatten.

Von
Reihe
Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 15/II
Erscheinungsjahr
Seiten
1025
Format
Hardcover mit Schutzumschlag
Preis
160 €
ISBN
978-3-7700-5345-2
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Treibhaus Bonn. Die politische Kulturgeschichte eines Romans

Bonn aus der Sicht eines todtraurigen Abgeordneten: Das Treibhaus von Wolfgang Koeppen ist einer der wichtigsten politischen Romane der deutschsprachigen Literatur. 1953 erschienen, handelt er vom Wiederaufbau, dem Kalten Krieg und der Einsamkeit eines Parlamentariers in der Opposition. Das Treibhaus ist eine düstere Satire auf den nach 1945 utopisch anmutenden Auftrag, von neuem mit der Demokratie zu beginnen.

Von
Reihe
Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 178 (Parlament und Öffentlichkeit, Band 8)
Erscheinungsjahr
Seiten
620
Format
Klappenbroschur
Preis
68,00 €
ISBN
978-3-7700-5342-1
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Parlamentarismus in der Bundesrepublik Deutschland – Der Deutsche Bundestag 1949-1969

Mit dieser Studie wird die Rolle des Deutschen Bundestages im Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren von 1949 bis 1969 untersucht. Hierbei stehen die Funktions- und Arbeitsweise des westdeutschen Parlaments, seine Rolle als Gesetzgeber und als Kontrolleur der Regierung sowie das Mit- und Gegeneinander von Regierungs- und Oppositionsfraktionen im Zentrum der Darstellung. Auch Lebenswelt und Sozialprofil der Parlamentarier werden beleuchtet. Ihre Grundlage bildet der umfangreiche Bestand an Quellen aus dem Parlaments- und den Parteiarchiven, aber auch aus anderen Bereichen.

Von
Reihe
Handbuch der Geschichte des deutschen Parlamentarismus
Erscheinungsjahr
Seiten
727
Format
Leinen mit Schutzumschlag
Preis
98,00 €
ISBN
978-3-7700-5341-4
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Leopold Braun (1868–1943). Kunst, Politik, Bohème und die Frage: Wozu malt man ein Parlament?

Der Maler und Zeichner Leopold Braun stammte aus einer prominenten Wiener Politikerfamilie: Als Ziehsohn von Victor und Emma Adler erlebte er die Gründung der österreichischen Sozialdemokratie hautnah mit, während seine älteren Brüder in der deutschen Schwesterpartei Karriere machten. Es war wohl seine Herkunft aus dieser bürgerlich-reformistischen, sozialdemokratischen Familie, die sein ungewöhnliches Interesse für Parlamente als Bildmotiv weckte. In großformatigen Gemälden porträtierte er Plenarsitzungen aus dem Deutschen Reichstag (1892) und dem House of Commons (1914).

Von
Reihe
Parlament und Öffentlichkeit Band 7, Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Band 177
Erscheinungsjahr
Seiten
196
Format
Klappenbroschur
Preis
59,90 €
ISBN
978-3-7700-5340-7
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