Nachlese: Tagungsbericht »Der frühe Bundestag. Personal und Praktiken nach dem Nationalsozialismus« erschienen

Im Februar 2026 veranstaltete die KGParl gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) das Symposium »Der frühe Bundestag. Personal und Praktiken nach dem Nationalsozialismus«. Im Mittelpunkt standen neben den NS-Belastungen von Abgeordneten insbesondere das Mit-, Neben- und Gegeneinander von Verfolgten, Belasteten und »Mitläufern« im parlamentarischen Alltag. Die Tagung analysierte den frühen Bundestag als sozialen und kommunikativen Raum des demokratischen Neuanfangs sowie der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur. Neben den Fraktionen des ersten Deutschen Bundestages rückten auch die organisatorischen Rahmenbedingungen parlamentarischer Arbeit in den Blick, insbesondere Geschäftsordnung und Bundestagsverwaltung.

Eine Zusammenfassung der Tagungsergebnisse von Verena Mink ist nun bei H-Soz-Kult erschienen. → Zum Konferenzbericht

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundestag fand die Veranstaltung im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus statt.