Tag der Demokratiegeschichte 2026: Szenische Lesung »Revolutionsgespräche 1848/49«

Mit dem Tag der Demokratiegeschichte rund um den 18. März gab es 2026 erstmals einen bundesweiten Aktionstag zur Geschichte der deutschen Demokratie. Schirmherr war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die KGParl beteiligte sich am 20. März 2026 mit der Aufführung ihrer szenischen Lesung »Revolutionsgespräche 1848/49« in der Parlamentshistorischen Ausstellung im Deutschen Dom am Berliner Gendarmenmarkt.

Das Stück schildert die Erlebnis- und Erfahrungswelt der Abgeordneten der Frankfurter Paulskirche während der Revolutionsjahre 1848/49. In zahllosen Briefen an ihre Ehefrauen und Vertrauten hielten die Parlamentarier ihre Eindrücke der Umbruchszeit fest. Die Korrespondenz verhandelt auf lebendige und zugleich unterhaltsame Weise politische Ereignisse und veranschaulicht den Arbeitsalltag im ersten gesamtdeutschen Parlament. Zeitdruck, Arbeitsüberlastung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige der behandelten Themen.

Aus diesen persönlichen Zeugnissen lasen Inka Friedrich und Moritz Heidelbach (Bild). Im Anschluss an die Lesung fand ein Gespräch zwischen Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour und Benedikt Wintgens, Generalsekretär der KGParl, statt. Dabei ging es auch um eine inhaltliche Aktualisierung der Themen: Wie gestaltet sich das Leben von Abgeordneten heute? Welche Unterschiede bestehen im Vergleich zur Frankfurter Paulskirche, und welche Gemeinsamkeiten lassen sich feststellen?

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Deutschen Bundestag durchgeführt und von der Stiftung »Orte der deutschen Demokratiegeschichte« gefördert.

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