»Ost. West. Und dazwischen wir«: Sammelband von Anna Hesse

Die deutsche Teilung ist Geschichte, doch ihre Deutungen und Prägungen wirken bis heute nach – in Debatten, in Biografien, im Alltag. Aber was liegt dazwischen? Dieser Frage widmet sich der neue Sammelband »Ost. West. Und dazwischen wir«, herausgegeben von Anna Hesse, Kristina Gunne, Marieluise Labry und Felix Schneider.

In 22 Beiträgen setzen sich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen mit der Geschichte der DDR und ihren Nachwirkungen auseinander. Dabei wird deutlich, wie vielfältig die Perspektiven auf die deutsche Teilung sind – und wie unterschiedlich sie erinnert, erzählt und gedeutet wird. Im Epilog befragen sich die Autorinnen und Autoren gegenseitig zu ihrer Herkunft, ihren Forschungsperspektiven und ihrer eigenen Rolle als Wende- und Nachwendekinder. Damit möchten sie einen Beitrag zu aktuellen Debatten über das Verhältnis von Ost und West leisten.

Der Aufsatz von Anna Hesse erzählt, wie Peter-Michael Diestel und Gregor Gysi mit der Idee einer »Ost-Partei« den Politikbetrieb aufmischten.

Das Buch wurde im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben.